Baddha Konasana
17. Türchen

Heute erwartet Dich eine wunderbare Haltung, die sowohl die Hüften öffnet als auch den unteren Rücken entspannt: die Schmetterlingshaltung (Baddha Konasana). Diese Übung fördert Flexibilität und gibt Dir gleichzeitig eine sanfte Dehnung in den Oberschenkeln und im unteren Rücken. Die Baddha Konasana kann Deine Praxis wunderbar bereichern, indem Du sie mit einer Vorwärtsbeuge kombinierst, um noch tiefer in die Dehnung zu gehen.
Was bedeutet der Name?
„Baddha Konasana“ stammt aus dem Sanskrit:
• „Baddha“ = gebunden
• „Kona“ = Winkel
• „Asana“ = Haltung
Der Name beschreibt die Haltung, bei der die Füße „gebunden“ sind, und die Beine in einem Winkel geöffnet werden.
Dein Video zur Übung
Hier findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Dich sicher durch die Baddha Konasana führt:
Wie führst Du Baddha Konasana aus?
Setze Dich aufrecht hin:
- Setze Dich mit geradem Rücken und aufgerichteter Wirbelsäule auf den Boden.
- Bringe die Fußsohlen zusammen und lasse die Knie sanft nach außen fallen.
- Ziehe die Fersen so nah wie möglich an den Körper heran.
Halte Deine Füße:
- Greife mit den Händen Deine Füße oder Knöchel, und richte die Oberkörpermitte aus.
- Achte darauf, dass der Rücken lang bleibt und Deine Schultern entspannt nach unten sinken.
Vorwärtsbeuge einleiten:
- Atme tief ein, um Deine Wirbelsäule zu verlängern.
- Beuge Dich dann sanft nach vorne, um die Dehnung in den Hüften und Oberschenkeln zu intensivieren.
- Dein Ziel ist es, den Kopf in Richtung der Füße zu bringen und ihn mit der Zeit auf den Füßen abzulegen.
Bleibe in der Dehnung:
- Atme tief und ruhig, um die Dehnung zu vertiefen.
- Wenn Du weiter in die Vorwärtsbeuge gehst, achte darauf, dass der Kopf möglichst auf den Füßen ruhen kann.
Darauf solltest Du achten
- Halte Deine Wirbelsäule lang und vermeide es, den Rücken zu runden.
- Die Knie sollten sanft nach außen sinken, ohne zu erzwingen.
- Du kannst die Vorwärtsbeuge schrittweise vertiefen, indem Du den Kopf näher zu den Füßen bringst.
Was kannst Du spüren?
- Eine tiefe Dehnung in den Hüften, Oberschenkeln und dem unteren Rücken.
- Lockerung der Muskulatur in den Leisten und Oberschenkeln.
- Eine Entspannung im Geist, da diese Haltung hilft, Anspannung und Stress abzubauen.
Wann solltest Du aufhören?
⚠️ Unterbreche die Haltung, wenn:
- Du Schmerzen in den Hüften oder Knien spürst.
- Deine Dehnung unangenehm oder zu intensiv wird.
- Du Dich unwohl oder unsicher fühlst – in diesem Fall kannst Du die Vorwärtsbeuge auch mit einer etwas aufrechteren Haltung durchführen.
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Ich hoffe, dass dir die heutige Übung und der kleine Lesemoment gutgetan haben – als Einladung, dich selbst bewusster wahrzunehmen und Ruhe in deinen Alltag zu bringen.
Ich wünsche dir eine besinnliche und liebevolle Adventszeit. ✨
Mit yogischen Grüßen
Joram
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Ich bin Joram Schirmaier, Gründer von WellYo (ehemals Yoganism). Nach vielen Jahren intensiver Praxis und Lehrtätigkeit ist es mein Ziel, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu mehr Wohlbefinden, Klarheit und innerer Balance zu begleiten. Dabei geht es mir nicht nur um Yoga auf der Matte, sondern um alltagstaugliche Impulse, die nachhaltig wirken. Ich glaube daran, dass jeder Mensch auf seine eigene Art glücklich werden kann – und sehe meine Aufgabe darin, diesen Weg mit Erfahrung, Präsenz und einem offenen Herzen zu unterstützen.

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